Blackmore’s Night – “Nature’s Light” (Album Review)

Blackmore’s Night – “Nature’s Light” (Album Review)

Die US-amerikanische Folk Rock-Band Blackmore’s Night, welche unter anderem aus dem ehemaligen Deep-Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore und seiner Ehefrau Candice Night besteht, hat am vergangenen Freitag nach sechs Jahren ein neues Studioalbum veröffentlicht.

Blackmore's Night - “Nature's Light" (earMUSIC)
Blackmore’s Night – “Nature’s Light” (earMUSIC)

Produziert hat es Ritchie Blackmore selbst, wobei Pat Regan (Rainbow, Mr. Big, Heaven & Earth, Candice Night) als assistierender Produzent fungierte.

Auf “Nature’s Light”, dem mittlerweile 11. Studioalbum der Formation, für das als Inspirationsquellen Legenden und Mythen vergangener Zeitalter dienten, gibt es zehn Tracks (darunter auch die beiden wunderschönen Instrumental-Stücke “A Darker Shade of Black“ und “The Three Musketeers“) zu hören, welche der Folkmusik der Renaissance-Epoche Tribut zollen. .

Anzeige

Zu gefallen wissen unter den Album-Titeln insbesondere der melodiöse Folkpop-Track “Four Winds“ und “Feather In The Wind“, ein flott-beschwingtes Folkrock-Stück.

Überaus gelungen präsentiert sich auch der Titeltrack, welcher eine Hommage an den Zauber von Mittelaltermärkten ist. Zu dem Song äußerte sich Ritchie Blackmore wie folgt:

“Für mich repräsentiert der Song die Menschen auf dem Weg zum Jahrmarkt, zur damaligen Zeit etwas sehr Zeremonielles, bei dem auch der König und die Königin anwesend sein würden. Es musste ein bombastisch-feierlicher Festumzug sein; eine majestätische Ankündigung, dass die königliche Familie in die Stadt kommen wird.“

Mit “Wish You Were Here“ gibt es auch eine 2021er-Coverversion des gleichnamigen Rednex-Klassikers aus dem Jahre 1995, welcher in der Original-Version der schwedischen Country-Dance-Band damals die Chartspitze in Deutschland, Österreich und der Schweiz erobern konnte.

Blackmore’s Night hatten die Ballade übrigens bereits im Jahre 1997 auf ihrem Debütalbum “Shadow Of The Moon“ gecovert und präsentieren nun ein zeitgemäßes Update des Songs.

Mit “Second Element“ ist auf der CD übrigens noch ein zweites Remake vertreten, und zwar von dem gleichnamigen Track der Sopransängerin Sarah Brightman (zu finden im Original auf deren 1993er-Longplayer “Dive“).

Erhältlich ist das neue Studioalbum via earMUSIC übrigens in diversen Formaten. So erscheint es nicht nur als streng limitierte 2CD Hardcover Mediabook-Ausgabe inklusive einer Bonus-CD (enthalten sind darauf neun Titel aus dem Backkatalog von Blackmore’s Night (“Shadow Of The Moon“, “Under A Violet Moon“, “Storm“, “Way To Mandalay“, “Streets Of London“, “Empty Words“, “Believe In Me“, “Dancer And The Moon“, “All Our Yesterdays“), sondern auch als CD Digipak Edition und gleich zweifach auf Vinyl: zum einen in einer streng limitierten 180g 1LP Gatefold-Ausgabe auf gelbem Vinyl, zum anderen auf schwarzem Vinyl in einer 180g 1LP Gatefold Edition.

Die virtuosen Gitarrenklänge der Musiklegende Ritchie Blackmore, gepaart mit mittelalterlichen Instrumenten wie Schalmei, Domra, Drehleier oder Rauschpfeife, sowie Candice Nights Stimme machen das der Renaissance huldigende Album zu einem wahren Ohrenschmaus, welcher stets organisch klingt.

Blackmore`s Night – Pressefoto (Copyright: Minstrel Hall Music / Credit: Michael Keel
Blackmore`s Night – Pressefoto (Copyright: Minstrel Hall Music / Credit: Michael Keel

Hier der Videoclip zu “Nature`s Light“:

Und hier das Official Lyric Video zu “Four Winds“:

Hier das Official Lyric Video zu “Once Upon December“:

Das EPK zum Album gibt es schließlich hier:

“Nature`s Light” auf Spotify anhören:

Weitere Infos gibt es hier:
Website: https://www.blackmoresnight.com/
Instagram: https://www.instagram.com/blackmoresnightofficial/?hl=en
Facebookhttps://www.facebook.com/blackmoresnightofficial/
Twitter: https://twitter.com/therealritchieb?lang=en

Blackmore’s Night – “Nature’s Light” (earMUSIC)

Das könnte dich interessieren

Diane Weigmann – “Die Wahrheit Liegt Irgendwo Dazwischen (EP)“ (Review)

Diane Weigmann – “Die Wahrheit Liegt Irgendwo Dazwischen (EP)“ (Review)

Ben Zucker –  “Jetzt Erst Recht!” (Album Review)

Ben Zucker – “Jetzt Erst Recht!” (Album Review)

Ilja Ruf – “Ilja_19″ (gpARTS – Album-Vorstellung) + Video zu “Living My Life”

Ilja Ruf – “Ilja_19″ (gpARTS – Album-Vorstellung) + Video zu “Living My Life”

Ghost City Berlin – “Lockdown Sampler” (Album Review)

Ghost City Berlin – “Lockdown Sampler” (Album Review)