Bobo in White Wooden Houses – die ersten Alben der deutschen Indie-Rockband erscheinen erstmals digital

Bobo in White Wooden Houses – die ersten Alben der deutschen Indie-Rockband erscheinen erstmals digital

Die ersten drei Alben der Ostberliner Indie-Rockband Bobo in White Wooden Houses um die Sängerin Christiane „Bobo(lina)“ Hebold erscheinen erstmals digital und remastered.  Auch „GLOW“, das Solo-Album der Künstlerin Bobo gemeinsam  mit The London Session Orchestra, wird zum ersten Mal auf allen Streamingportalen veröffentlicht. Den Durchbruch schaffte die Band mit dem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Jahre 1991, welches Indie-Hits  wie „Wide Awake“, „Ever The Wind“ oder „Hole In Heaven“ hervorbrachte. Das zweite Studiowerk „Passing Stranger“ (1993) schaffte es in die Top 75  der offiziellen deutschen Longplay-Charts und zeigte deutlich die Weiterentwicklung der Band mit Indie Pop-Songjuwelen wie „These Words Behind“ oder „Dreams“.  Zwischen Elektropop und Trip Hop oszillierend, war  „Cosmic Ceiling“ dann im Jahre 1995 ein sehr experimentell gefärbtes Album, das mit „Travel In My Mind“ (der Song vertrat Deutschland beim MTV Euro-Video-Grand Prix 1995) einen Indie-Hit parat hielt und sich ebenfalls in den deutschen Albumcharts platzieren konnte.  1996 erschien von Bobo gemeinsam mit The London Session Orchestra das Album „GLOW“, das neben orchestralen Fasungen von eigenen Songs wie „Cosmic Ceiling“, „Little One I’ll Miss You“, „Yellow Moon“, „Pearl Drops Rain“ oder „Passing Stranger“ auch Coverversionen wie „Black Hole Sun“ (Soundgarden) beinhaltete. Als Arrangeur und Dirigent auf diesem Longplayer fungierte kein Geringerer als Wil Malone.

BOBO in White Wooden Houses

Anfang der Neunziger Jahre, als im wilden Berlin die Herzen höher schlugen, betrat eine junge Ostberliner Band die Bühne und wurde mit ihrem ersten Album und ihrem Hit „ Hole in Heaven“ zum Konzertereignis der Indierockszene. Ihr 1991 erschienenes Debütalbum „Bobo in White Wooden Houses“, das von Bobo`s kristallklarer Stimme und dem virtuosen Gitarrenspiel des Gitarristen Frank Heise geprägt war, wurde für viele zum Soundtrack der Nachwendejahre.

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Bobo in White Wooden Houses - "Bobo in White Wooden Houses" (Album - Bobo in White Wooden Houses)
Bobo in White Wooden Houses – „Bobo in White Wooden Houses“ (Album – Bobo in White Wooden Houses)

1993 folgte mit „Passing Stranger“ ein zweites Band Album und nach einer Tour als Opener für Billy Bragg, füllten Bobo in White Wooden Houses bald selbst große Hallen.

Bobo in White Wooden Houses - "Passing Stranger" (Album - Bobo in White Wooden Houses
Bobo in White Wooden Houses – „Passing Stranger“ (Album – Bobo in White Wooden Houses

Aber dann musste die Band den tragischen Tod ihres Gitarristen Heise betrauern, der auf dem 1995 erschienen 3. Album noch auf dem Titelsong Cosmic Ceiling noch mit einer sacral anmutenden Gitarrenmelodie zu hören ist. Das Produzententeam BauKnex um Moses Schneider, mit Olsen Involtini an der Gitarre- produzierten das Album „Cosmic Ceiling“ stilistisch zwischen elektronischem Kammerpop und rockigem Trip-Hop. Emu Fialik, Manager, Executive Producer und treibende Kraft hinter der Band, sorgte von Anfang an für alle public Relations und internationale Vernetzungen. So wurden dann einige Songs auf „Cosmic Ceiling“ auch von Neil Mc Lellan ( The Prodigy) produziert und gemixt.

Bobo in White Wooden Houses - "Cosmic Ceiling" (Album - Bobo in White Wooden Houses)
Bobo in White Wooden Houses – „Cosmic Ceiling“ (Album – Bobo in White Wooden Houses)

Im Herbst 1995 ging die Band, die aus den Musikern der Urbesetzung und der Cosmic Ceiling Crew bestand, auf grosse Konzerttournee durch die Hallen.

1996 erschien das Orchester-Album „Glow“  von Bobo & The London Session Orchestra, für Sängerin Bobo ein besonderer Höhepunkt auf ihrem bisherigen musikalischen Weg. Alle Stücke auf „Glow“ wurden von dem renommierten britischen Komponisten Wil Malone arrangiert, der mit Massive Attack, Neneh Cherry, Depeche Mode, The Verve gearbeitet hatte. Auf dem Album sind Orchesterversionen des Grungeklassikers „ Black Hole Sun“von Soundgarden, Ryuichi Sakamoto`s „Forbidden Colours“ und Orchester Versionen von Bobo´s eigenen Songs zu hören. Live war Bobo mit diesen orchestralen Stücken als Opener für John Cale auf Tournee.

Bobo & The London Session Orchestra - "GLOW" (Album - Bobo in White Wooden Houses) 
Bobo & The London Session Orchestra – „GLOW“ (Album – Bobo in White Wooden Houses)

Im folgenden Jahr 1997 wurde Bobo’s Stimme durch Rammsteins „ Engel“ auf der ganzen Welt bekannt.

In den 2000er Jahren erschienen zwei weitere Bobo in White Wooden Houses Alben, „Mental Radio“ und das psychedelische Rockalbum „Transparent“, und vier Alben mit deutschen Liedern mit Texten von Dichtern der dt. Romantik , unter dem Projektnamen  „Bobo&Herzfeld“.

Nachdem Bobo nun nach mehr als 30 Jahren die Rechte an ihrem Frühwerk zurückerlangt hat, erscheinen erstmals digital die ersten drei Band Alben und Bobo&The London Session Orchestra remastered auf allen Streamingportalen!

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Bobo in White Wooden Houses - Pressebild (Foto Credits (c): Joachim Gern)
Bobo in White Wooden Houses – Pressebild (Foto Credits (c): Joachim Gern)

Release Dates:
30.01.26 „Bobo in White Wooden Houses“
06.02.26 „Passing Stranger“
13.02.26 „Cosmic Ceiling“
20.02.26 Bobo & The London Session Orchestra – „ GLOW“

(Presse-Info)

Hier das Video zu „Hole In Heaven“ aus dem Album „Bobo in White Wooden Houses“:

Und hier der Clip zu „These Words Behind“, einer Single-Auskopplung aus „Passing Stranger“:

Das Video zu „Travel In My Mind“ aus dem dritten Album „Cosmic Ceiling“ kann man hier sehen:

Bobo in White Wooden Houses live:

Bobo fungiert im Dezember als Special Guest bei vielen Terminen der „KEYSCENE LIVE 2026“-Tour von Christian Schottstädt, dem Frontmann von Forced To Mode (Depeche-Mode-Tribute-Band).
04.12. – Potsdam – Lindenpark
09.12. – Erfurt – Nerly
10.12. – Halle/Saale – Capitol
11.12. – Bleicherode – Filmtheater
12.12. – Glauchau – Stadttheater
13.12. – Dresden – Blauer Salon
16.12. – Langen – Neue Stadthalle (FFM/Hessen)
17.12. – Oberhausen – Kulttempel
18.12. – Magdeburg – Factory
20.12. – Berlin – Frannz Club
22.12. – Schwedt/Oder – Uckermärkische Bühnen

Das selbstbetitelte Debütalbum von Bobo in White Wooden Houses aus dem Jahre 1992 auf Spotify anhören:

Den Longplayer „Passing Stranger“ (1993) auf Spotify anhören:

Instagram: https://www.instagram.com/bobo.in.white.wooden.houses/?hl=de

Facebook: https://www.facebook.com/boboinwhitewoodenhouses.official/?locale=de_DE

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